Bauerngasse 1 • 94405 Landau an der Isar • Tel.: 09951 2578

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Konzept


Therapeutisches Grundverständnis

Grundlage unseres Konzeptes ist die weitgehende Verwirklichung der Prinzipien der Therapeutischen Gemeinschaft mit einem Höchstmaß an Selbsthilfe, Selbstkontrolle, Übernahme von Verantwortung und Förderung von Eigeninitiative. Dabei ist sicherzustellen, dass die Bewohner nicht überfordert werden und auf ihre individuellen Stärken, Fähigkeiten und ihr Leistungsvermögen Rücksicht genommen wird.
Die Mitarbeiter übernehmen im Sinne einer zu stärkenden Eigenverantwortung der Bewohner stützende und motivierende Funktion. Als tagesstrukturierende Aufgaben werden alle Tätigkeiten zur Alltagsbewältigung der Gemeinschaft angeboten.
Zusätzlich gibt es Möglichkeiten, in Werkstätten oder im Garten- und Hauswirtschaftsbereich tätig zu werden. Mit ihrer ausgeprägten Handlungsorientierung bietet sich die Therapeutische Gemeinschaft gerade bei chronisch und zum Teil hirnorganisch beeinträchtigten Suchtkranken an. Zum einen wird ein weiteres Abgleiten in eine passive Versorgungshaltung verhindert.
Zum anderen kann neues Selbstwertgefühl wachsen, wenn etwa handwerkliche und überschaubare Arbeiten von Bewohnern erfolgreich abgeschlossen werden können.
Die persönliche Wertschätzung und Achtung jedes Bewohners steht dabei an oberster Stelle eines therapeutischen Prozesses, dessen Ziel eine ganzheitliche Stärkung und Förderung der Persönlichkeit unter besonderer Beachtung ihrer abhängig machenden Anteile ist. Ausgehend von Lebenssituationen, in denen sich die Bewohner nur allzu oft selbst als gescheitert und minderwertig erlebt haben, sollen sie ermutigt werden, wieder Vertrauen in eigene Fähigkeiten zu gewinnen und im Zusammenleben mit anderen auch wieder ein Sinn- und Wertesystem zu entwickeln.
Zusammenfassend lässt sich der von uns angestrebte therapeutische Prozess als soziales Lernen in einem lebensnahen und realitätsorientierten Handlungsfeld bezeichnen, in dem der Grundsatz gilt: Soviel Hilfe wie nötig, sowenig Hilfe wie möglich.

Zielsetzungen

  • Schaffung eines zufriedenen, suchtmittel- und gewaltfreien Lebensfeldes
  • Verhinderung einer fortschreitenden körperlichen, sozialen und geistigseelischen Verwahrlosung
  • Wiedererwerb und Förderung von lebenspraktischer Kompetenz
  • Förderung sozialer Verantwortlichkeit durch den Aufbau einer Therapeutischen Gemeinschaft
  • Förderung der sozialen Integration in die Hausgemeinschaft, in die lokale Umgebung und gegebenenfalls in die Familie
  • Stabilisierung und Verbesserung der kognitiven und kommunikativen Kompetenz
  • Wiedererwerb eines Gesundheits- und Hygienebewusstseins
  • Hinführung zu einer aktiven und sinnvollen Freizeitgestaltung
  • Erlernen eines adäquaten Umgangs mit Problemen und Konflikten
  • Hinführung zu einer angemessenen Wahrnehmung der Realität und Einschätzung der persönlichen Möglichkeiten
  • Einbindung in sinnvolle und lebensnahe Arbeits- und Beschäftigungsprojekte
  • Gegebenenfalls Vorbereitung auf weniger betreuungsintensive Lebensformen oder auf ein suchtmittelfreies Leben außerhalb der Einrichtung

In das therapeutische Angebot sind eingebunden:

  • Medizinische Versorgung
  • Lebenspraktische Förderung
  • Förderung der sozialen Kompetenz und Integration
  • Suchtherapeutische Angebote
  • Arbeits- und Beschäftigungstherapie
  • Freizeitpädagogische Maßnahmen
  • Sozialadministrative Aufgaben
  • Rückfallbewältigung
  • Angehörigenarbeit
  • Entlassungsvorbereitung
  • Außenwohngruppe
  • Betreutes Wohnen
  • Betreuung entlassener Bewohner

Für weitergehende Informationen setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.


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